Abgeltungsteuer-Rechner - Steuern auf Kapitalertrag

Mit dem Abgeltungsteuer-Rechner berechnen Sie die die Steuern auf Zinsen, Erträge aus Investmentfonds, Kapitalforderungen, Dividenden und Kursgewinnen. Auch Erstattungszinsen des Finanzamtes (§233a AO) werden besteuert!

Tragen Sie Ihre Daten in die entsprechenden Felder ein und betätigen Sie die Taste "berechnen"! Die Ergebnisse werden bei jeder neuen Eingabe oder Änderung automatisch gelöscht!

Kapitaleinkünfte   €   
Kirchensteuer 
Sparerpauschbetrag¹ (Freibetrag) 
 
 
 
Abgeltungsteuer   €
Solidaritätszuschlag   €
Kirchensteuer   €
Kapitalertrag nach Steuern   €


Der Abgeltungsteuersatz beträgt einheitlich 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, in der Summe höchstens 28%. Diese Abgeltungsteuer ist eine Quellensteuer, d.h. die Geldinstitute führen diese Steuer als Zinsabschlag direkt an das Finanzamt ab.

Wenn Sie einen Steuersatz über 25% haben, dieses trifft bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von ca. 15000 € (ledig) oder 30000  € (verheiratet) zu, können Sie mit diesem Abgeltungsteuerrechner die Auswirkungen der Abgeltungsteuer auf Ihre Finanzen feststellen.
Bei Kirchensteuerpflicht wird die Abgeltungsteuer um 25% der auf die Kapitalerträge entfallenden Kirchensteuer ermäßigt. Von diesem verringerten Betrag werden dann der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer bemessen.

Der Steuersatz der Abgeltungsteuer unterliegt nicht dem individuellen Progressionssatz des Steuerpflichtigen. Damit werden Einkommen aus Kapitalanlagen gegenüber anderen Einkommensarten bevorzugt behandelt. Die Bundesregierung versucht damit Großverdienern den Anreiz für eine Kapitalverlagerung ins Ausland aus Steuergründen zu nehmen.


¹ Sparerpauschbetrag

Wie bei der ehemaligen Kapitalertragssteuer gibt es auch hier einen Freibetrag, den sogenannten Sparerpauschbetrag. Erst wer Kapitaleinkünfte über 801 € (alleinstehend, getrennt veranlagt) oder 1602 € (verheiratet, gemeinsam veranlagt) hat, muß das Finanzamt an seinen Kapitalerträgen beteiligen!


Steuerbefreiung

Bei einem niedrigen Einkommen ( z.B. Rentner) sollten Sie prüfen, ob eine Nichtveranlagungsbescheinigung sinnvoll ist.
Die NV-Bescheinigung wird beim Finanzamt beantragt, wenn man belegen kann, daß die Gesamteinkünfte unterhalb der Steuerpflicht-Grenze liegen. Nach Vorlage der Bescheinigung bei Ihrer Bank werden dann keine Zinsabschläge mehr einbehalten.


Geringverdiener

Falls Ihr Steuersatz unter 25% liegt, hat der Fiskus zu viel Geld als Zinsabschlag eingezogen. Mit der Einkommensteuererklärung und den darin ausgewiesenen Zinseinkünften können Sie dieses wieder korrigieren!


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