Erbschaftsteuer

Die Erbschaftssteuer in Deutschland hat gesetzliche Regelungen zur Höhe von Freibeträgen und Steuersätzen. Die anfallende Steuer ist abhängig von der Geldmenge und dem Verwandtschaftsverhältnis des Nutznießers.

Ihre Angaben
Verwandtschaftsverhältnis zum Verstorbenen

Geerbtes Vermögen 

Nachlassverbindlichkeiten 

Ihr Ergebnis
Erbschaftssteuer 

geerbtes Nettovermögen 


Die Vererbung von Wohneigentum ist steuerfrei, wenn die Erben (Ehepartner oder Kinder) das Wohneigentum mindestens 10 Jahre selbst nutzen. Es gilt für Kinder die zusätzliche Einschränkung, dass die Wohnfläche 200 Quadratmeter nicht überschreiten darf. Für den darüber liegenden Teil der Wohnfläche muss Erbschaftssteuer entrichtet werden, wenn die Freibeträge überschritten werden.

Abziehbare Nachlassverbindlichkeiten

  • Vom Erblasser herrührende Schulden
  • Verbindlichkeiten aus Vermächtnissen, Auflagen und geltend gemachten Pflichtteilen
  • Kosten der Bestattung des Erblassers, ein angemessenes Grabdenkmal, die übliche Grabpflege mit ihrem Kapitalwert für eine unbestimmte Dauer sowie die Kosten, die dem Erwerber unmittelbar im Zusammenhang mit der Abwicklung und Verteilung des Nachlasses entstehen. Für diese Kosten ist insgesamt ein Betrag von 10.300 € ohne Nachweis abziehbar.

Ehegatte und Erbfolge

Ehegatten haben eine Sonderstellung, da sie nach dem Gesetz nicht miteinander verwandt sind. Sie erscheinen nicht in der Erbfolge nach dem Verwandtenerbrecht. Der Ehegatte des Erblassers hat neben Verwandten der ersten Ordnung einen Anspruch auf ein Viertel, neben Verwandten der zweiten Ordnung oder neben Großeltern auf die Hälfte der Erbschaft.


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