Gleitzonenrechner, Midijob

Ab 450,01 € ist eine Beschäftigung nicht mehr sozialversicherungsfrei. Die Sozialabgaben würden abrupt ansteigen. Um diese Belastung zu mildern wurde die sogenannte Gleitzone (Übergangsbereich) eingeführt, in der nur ein Teil des Einkommens beitragspflichtig ist.
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Beitragsbelastung


Arbeitnehmerersparnis durch Gleitzonenregelung

Rahmendaten

Beitragssatz Rentenversicherung:
Beitragssatz Krankenversicherung:
Beitragssatz Pflegeversicherung:
Zuschlag Pflegeversicherung:
Obergrenze der Gleitzone:

Grundlagen Gleitzonenrechner

Bis zum Inkrafttreten der Regelung stieg bei einem Wechsel vom Minijob in besser bezahlte Arbeit durch die Sozialversicherungspflicht die Abgabenbelastung von 0 % auf rund 21 % des Bruttoverdienstes an. Deshalb ist für Arbeitsentgelte oberhalb der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze von 450,01 € bis 850 € (ab 1.Juli 2019 1300 €) eine sogenannte Gleitzone (Midijob) eingerichtet worden.
Für diesen Bereich gelten Sonderregelungen der Sozialversicherung. Die Beitragsbelastung für den Arbeitnehmer ist geringer, da sich die Berechnung der Sozialabgaben nicht auf das Normalbrutto, sondern auf ein fiktives Arbeitsentgelt bezieht. Die Grenze wird jedes Jahr angepasst.


Anwendung der Gleitzonenregelung (Auszug Wikipedia)

Die Gleitzonenregelung wird angewandt, wenn
  • ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufgenommen wird
  • diese Beschäftigung nicht zur Berufsausbildung (einschließlich einiger Praktika) ausgeübt wird, und
  • das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt zwischen 450,01 € und 850,00 € liegt.
    Ab 1. Juli 2019 wird aus der Gleitzone der Übergangsbereich und die Obergrenze steigt auf 1300 €
Zum regelmäßigen Arbeitsentgelt gehören auch Einmalzahlungen, auf die der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat. Wird das Arbeitsentgelt nicht durchgehend in gleicher Höhe bezahlt, ist eine Schätzung vorzunehmen oder eine Durchschnittsberechnung durchzuführen.

Bei mehreren sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen muss der Bruttolohn aus allen Beschäftigungsverhältnissen zusammen in der Gleitzone liegen, andernfalls wird die normale Beitragsberechnung angewandt. Minijobs und Beamtenbezüge werden nicht mitgerechnet. Bei Arbeitnehmern, deren rentenversicherungspflichtiges Arbeitsentgelt am 31. Dezember 2012 mehr als 800,00 € betrug, wird, solange das Beschäftigungsverhältnis andauert und das Entgelt nicht mehr als 850,00 € beträgt, nach § 276b Abs. 2 SGB VI aus Bestandsschutzgründen ab dem 1. Januar 2013 in der Rentenversicherung die Gleitzonenregelung nur angewandt, wenn der Arbeitnehmer die Anwendung der Gleitzonenregelung schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber erklärt. Die Erklärung konnte noch bis zum 31. Dezember 2014 abgegeben werden und gilt nur für die Zukunft. In der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung gibt es keine Bestandsschutzregelung.

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