Grundsicherung im Alter

Grundsicherung im Alter ist ein aktuelles Thema. Immer mehr Menschen sind gezwungen staatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Diese Grundsicherung gibt es ab dem regulären Rentenalter.
Der Umfang der Leistungen besteht aus dem Regelbedarf, angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, Mehrbedarf bei z.B. einer Gehbehinderung und die Übernahme von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen.

Ihre Angaben
Bedarfsgemeinschaft mit Partner

Behinderung

Angemessene Mietkosten 

Angemessene Heizkosten 

Rente(n)  Pflichtversicherungsbeiträge abgezogen

Witwenrente  Pflichtversicherungsbeiträge abgezogen

Sonstige Einkünfte 

Ihr Ergebnis
Monatliche Leistung

Rahmendaten

Regelleistung für einen Alleinstehenden
Regelleistung für Ehepaare oder zusammenlebende Paare


Die Unterkunft muß angemessen sein. Ein Haus mit 70 Quadratmetern oder eine Eigentumswohnung mit 60 Quadratmetern sind bei einem Alleinstehenden kein Problem.
Mit dem Bedarf verrechnet werden alle Einkommen, also neben der gesetzlichen Rente auch die Ansprüche aus einer Betriebsrente oder einer privaten Rente. Von einem 450 € Job dürfen nur 135 € behalten werden.


Was muss beachtet werden?

  • Ersparnisse: Bevor der Staat seiner sozialen Verpflichtung nachkommt und die Renten mit Steuergeldern aufstockt, müssen die Rücklagen des Bedürftigen bis auf einen Freibetrag aufgebraucht werden (§90 SGB XII).

    Dieser Freibetrag ist erheblich niedriger als bei Hartz4-Beziehern und beträgt 2600 € bei einem Alleinstehenden und 614 € für den Partner (Verordnung zur Durchführung des §90 Abs.2 Nr.9 des SGB XII).

  • Eigenes Auto: Wer Grundsicherung im Alter bezieht, darf nur ein eigenes Auto besitzen, wenn der Wert dieses Autos und seine sonstigen Vermögenswerte in der Summe die Vermögensgrenze von 2600 € nicht überschreiten!

  • Private Krankenkasse: Der halbe Basistarif einer privaten Krankenversicherung (PKV) wird übernommen wenn ein "sozialhilferechtlicher Bedarf" besteht.

  • Rundfunk- und Fernsehgebühren: Nach Vorlage des Leistungsbescheids des Sozialamtes bei der GEZ in Köln erfolgt Befreiung von der Gebührenpflicht.

  • Müssen Kinder finanziell einspringen: Wenn die Kinder kein fürstliches Einkommen haben, also 100.000 € im Jahr nach Abzug aller Kosten, müssen sie sich nicht an den Kosten beteiligen. Der Staat verschont Sie!


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