Kalte Progression

Die kalte Progression führt zu einem Reallohnverlust trotz regelmäßiger Gehaltserhöhungen. Bei einer stetigen Anpassung der Gehälter an die Inflationsrate müssen Sie in unserem Steuersystem mit progressivem Einkommensteuertarif einen schleichenden Verlust des realen Einkommens hinnehmen. Berechnen Sie hier online den Verlust mit Ihren Zahlen!

Ihre Angaben
Zu versteuerndes Jahreseinkommem

Künftiges Jahreseinkommem

Status


Ihr Ergebnis
Bisheriges Jahresnetto

Künftiges Jahresnetto


Steigerung Bruttoeinkommen

Relative Steigerung der Steuer

Steigerung Nettoeinkommen


Jährlicher Realverlust

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Rahmendaten

Grundfreibetrag:
Die kalte Progression ist faktisch eine Steuermehrbelastung. Um dieses auszuschließen müsste der Gesetzgeber die Tarifkennlinie und den Grundfreibetrag jedes Jahr an die Preissteigerungsrate anpassen. 2017 ist der Grundfreibetrag erhöht und die Kennlinie im unteren Einkommensbereich "entschärft" worden. Wenn Sie Ihren "Wohlstand" im nächsten Jahr behalten wollen, sollten Sie beim statistischen Bundesamt die prognostizierte Inflationsrate ermitteln und darauf achten, dass die Nettosteigerung höher ist!


Beispiel

Sie sind ledig, konfessionslos und verdienen aktuell 30.000 € im Jahr und bekommen als Ausgleich für die Inflation von 1,8% eine entsprechende Gehaltserhöhung. Soweit ... so gut. Das Bruttoeinkommen steigt um 540 € auf 30.540 €. Das Nettoeinkommen steigt wegen der Progression aber nur von 24.358 € auf 24.721 €. Ohne Progression würde das Nettoeinkommen 24.797 € betragen. Sie haben einen Reallohnverlust von 76 €.

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