Krankengeld

Berechnen Sie die Regelleistung bei Krankengeld, Verletztengeld und Übergangsgeld. Die Leistungen werden netto gezahlt, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt. Tragen Sie Ihr monatliches Brutto- und Nettoeinkommen und eventuell die Summe der Einmalzahlungen ein!

Ihre Angaben
Leistungsart

Regelmäßiges Bruttoeinkommen 

Nettoeinkommen 

Beitragspflichtige Einmalzahlung 

Zusatzbeitrag Pflegeversicherung

Kinder im Haushalt und / oder Lebenspartner nicht erwerbstätig

Ihr Ergebnis
Monatlicher Auszahlungsbetrag 

Rahmendaten

Bemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung:
Pflegeversicherung Arbeitnehmer:
Zusatz Pflegeversicherung:

Kinderlose Mitglieder der sozialen Pflegeversicherung müssen einen um 0,25 Prozentpunkte höheren Beitragssatz zahlen, wenn sie nach 1940 geboren und über 23 Jahre alt sind.

Krankengeld

Krankengeld ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung bei Arbeitsunfähigkeit. Wenn die Entgeltfortzahlung eingestellt wird (meistens nach 6 Wochen), bekommen Sie Krankengeld.
Die Anspruchshöhe auf Krankengeld bestimmt sich nach § 47 SGB V.
  • Regelentgelt ist 70% des letzten Bruttoeinkommens
  • Höchstens 90% des Nettoeinkommens
  • Mit Einmalzahlungen darf das Regelentgelt das Nettoeinkommen nicht überschreiten

Das Krankengeld ist grundsätzlich beitragspflichtig zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die Beiträge werden direkt von der Krankenkasse einbehalten und an die entsprechenden Versicherungsträger abgeführt. In der Krankenversicherung besteht während des Bezuges von Krankengeld Beitragsfreiheit.


Verletztengeld

Verletztengeld bekommen Sie, wenn Sie durch einen Arbeitsunfall arbeitsunfähig geworden sind. Es ist faktisch das Krankengeld der gesetzlichen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften). Es errechnet sich auf die gleiche Weise wie das Krankengeld. Die Anspruchshöhe bestimmt sich aber nach § 47 SGB VII.
  • Regelentgelt ist 80% des letzten Bruttoeinkommens
  • Begrenzt auf die Höhe des Nettoeinkommens

Der Bezieher von Verletztengeld muß den Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung selbst tragen.


Übergangsgeld

Übergangsgeld ist eine Entgeltersatzleistung des Rentenversicherungsträgers für behinderte Menschen, die an einer beruflichen Bildungsmaßnahme teilnehmen. Die Anspruchshöhe bestimmt sich nach § 46 SGB IX.
  • Regelentgelt ist 80% des letzten Bruttoeinkommens
  • Begrenzt auf die Höhe des Nettoeinkommens
  • 75% (68%) vom Regelentgelt als Übergangsgeld

Wenn Sie mindestens ein Kind im Sinne des §32 des Einkommensteuergesetzes haben oder Ihr Lebenspartner keiner Erwerbstätigkeit nachgeht und Sie pflegt oder selbst ein Pflegefall ist, erhalten Sie 75% vom Regelentgelt. Im anderen Fall beträgt das Übergangsgeld 68%. Den Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung muß der Versicherte selbst tragen.


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