Gesetzlicher Mindestlohn

In Niedriglohnbereichen werden Arbeitsverträge auf Stundenlohnbasis abgeschlossen. Ab dem 1. Januar 2019 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 9,19 € je Zeitstunde. Der Mindestlohnrechner berechnet Ihr Monatsgehalt aus Stundenlohn und monatlicher Arbeitszeit oder den Stundenlohn aus dem Monatsgehalt. Die wichtige Rentenerwartung im Beschäftigungszeitraum wird auch angezeigt. Tragen Sie Ihre Daten in den Rechner ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".
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Die Bruttorente aus dem Beschäftigungszeitraum beträgt
Diese Bruttorente wird nach einer eventuellen Besteuerung noch mit 10,8% Sozialabgaben belastet!

Basisdaten

Bemessungsgrenze der Rentenversicherung:
Durchschnittseinkommen:
Rentenwert:
Eigener Sozialversicherungsbeitrag nach der Verrentung:
Mit dem Mindestlohnrechner können Sie den Mindestlohn berechnen. Der Online-Rechner ermittelt auch den Rentenanspruch aus dem eingegebenen Zeitraum. Die Rente ist z.Zt. erst steuerpflichtig ab ca. 1100 € (verheiratet doppelter Betrag). Für den Niedriglohnbereich hat die Einkommensteuer keine Relevanz!

Nach Abzug von Mietkosten und Heizungskosten müssen 424 € zum Leben bleiben! Bei 450 € für Miete und Heizung (sehr gering kalkuliert!) ist bei 45 Arbeitsjahren ein Stundenlohn von ca. 12,70 € erforderlich um im Alter keine staatliche Unterstützung zu beanspruchen! Auch damit ist nur ein Leben im Grenzbereich mit starken Einschränkungen möglich!


Geschichte und Grundsätzliches

Seit dem 1. Januar 2015 gilt ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn für Arbeitnehmer nach dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz MiLoG). Zum 1. Januar 2017 wurde der Mindestlohn auf 8,84 € erhöht. In verschiedenen Branchen gibt es bereits Mindestlöhne, die von dieser neuen Regelung nicht betroffen sind, sofern sie höher sind. Anspruch auf den Mindestlohn haben nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Praktikanten.


Anspruchsberechtigte (Auszug Wikipedia)

Nach dem Mindestlohngesetz hat jeder volljährige Arbeitnehmer einen unabdingbaren Anspruch auf Zahlung eines Arbeitsentgelts mindestens in Höhe des Mindestlohns durch den Arbeitgeber. Der allgemeine Mindestlohn verdrängt nicht Branchenmindestlöhne, soweit diese höher als der allgemeine Mindestlohn sind. Anspruch auf den Mindestlohn haben auch Praktikanten, die eingestellt werden, um berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse, Fähigkeiten oder berufliche Erfahrungen zu erwerben, ohne dass es sich um eine Berufsausbildung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) handelt.


Nicht Anspruchsberechtigte (Auszug Wikipedia)

Die Regelung, dass Praktikanten Anspruch auf den Mindestlohn haben, gilt nicht für
  • Schüler oder Studenten, die das Praktikum im Rahmen ihrer Schulausbildung oder ihres Studiums absolvieren
  • bis zu drei Monate dauernde Orientierungspraktika für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums
  • von der Arbeitsagentur geförderte Maßnahmen zum Erwerb einer Einstiegsqualifikation.
Keinen Anspruch auf den Mindestlohn haben Auszubildende und ehrenamtlich Tätige sowie Volontäre und Journalistenschüler in Medienunternehmen, wenn das Volontariat auf eine praktische Ausbildung abzielt, welche mit der Berufsausbildung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes vergleichbar ist.
Arbeitnehmer, die unmittelbar vor Beginn der Beschäftigung länger als ein Jahr arbeitslos waren, können während der ersten sechs Monate der Beschäftigung noch keinen Mindestlohn verlangen.
Keinen Anspruch auf den Mindestlohn haben auch Untersuchungs- oder Strafgefangene, die innerhalb von Haftanstalten arbeiten.


Wussten Sie ...

daß unsere Volksvertreter im Bundestag in einer Legislaturperiode, also in 4 Jahren, einen Pensionsanspruch von 932 € erwerben, ohne einen Cent eingezahlt zu haben?
Dafür braucht ein Arbeitnehmer mit 3.000 € monatlich 32 Jahre! Dieser Arbeitnehmer hat aber 107.136 € und sein Arbeitgeber die gleiche Summe in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt! Sprechen Sie einmal den Volksvertreter "Ihres Vertrauens" auf diesen Mißstand an!
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