Pflegegeld

Ein Anspruch auf Pflegegeld entsteht, wenn ein Pflegebedürftiger in häuslicher Umgebung von seinen Angehörigen oder anderen Personen, die der Bedürftige selbst bestimmen kann, gepflegt wird. Die Höhe des Betrags richtet sich nach den Pflegestufen. Das Geld erhält der Pflegebedürftige, der nach seinem Ermessen das Geld an den Pflegenden als Anerkennung seiner Leistung weitergeben kann.

Ihre Angaben
Pflegestufe auswählen

Eingeschränkte Alltagskompetenz

Erhöhte Betreuungsleistung

Rechnungsbetrag Pflegedienst 

Rechnungsbetrag Tagespflege

Ihr Ergebnis
Ausgezahltes Pflegegeld

Eigene Pflegekosten


Hinweise und Leistungsbeschreibung 2016

Wenn Sie häusliche Pflege durch Angehörige und die Inanspruchnahme von professioneller (kostenpflichtiger) Hilfe kombinieren, reduziert sich das Pflegegeld prozentual. Beispiel: Sie nutzen bei Pflegestufe II eine Dienstleistung, die mit 440 € in Rechnung gestellt wird. Das sind 38,5% von der möglichen maximalen Sachleistung (1144 €). Die mögliche Geldleistung von 458 € wird um 38,5% gekürzt und Sie erhalten nur 282 € Pflegegeld!

Auch wenn die Pflege selbst organisiert ist, muss turnusmäßig eine Fachkraft zur Beurteilung hinzugezogen werden. Die Fachkraft berät den pflegenden Familienangehörigen und gibt auch praktische Tips und Hinweise. Für den zeitlichen Ablauf gibt es gesetzliche Vorgaben. In der Pflegestufe I und II soll die Beratung einmal im Kalenderhalbjahr erfolgen und in der Pflegestufe III einmal pro Quartal.

In Härtefällen, die das übliche Maß der Pflegestufe III weit übersteigen, besteht ein Anspruch auf eine erhöhte Sachleistung!


Private Vorsorge?

Um optimal abgesichert zu sein, sollten Sie sich nicht nur auf die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen sondern für den Pflegefall auch privat vorsorgen. Ein Platz im Pflegeheim ist oftmals so teuer, dass die staatlichen Mittel nur einen Bruchteil abdecken. Den Differenzbetrag müssen Sie oder Ihre Angehörigen zahlen!


Impressum  Datenschutzhinweis