Rentenschätzer - Rentenabschlag berechnen

Welchen Rentenanspruch werden Sie mit 63, 65 oder 67 Jahren haben? Können Sie es sich finanziell erlauben mit Verlusten vorzeitig in den Ruhestand zu gehen?

Eine Antwort auf diese Frage geben meine unterschiedlichen Berechnungsprogramme. Dieses Programm gibt Ihnen eine Abschätzung der zu erwarteten Rentenhöhe wenn Sie nach 1963 geboren sind!

Tragen Sie das entsprechende Monatsbruttogehalt in den Rechner ein und wählen Sie Ihre Regelaltersgrenze und betätigen Sie die Taste "berechnen"! Die Ergebnisse werden bei jeder Eingabe oder Änderung automatisch gelöscht!

Monatliches Bruttogehalt (mit 50+)   €
Regelaltersgrenze 
 
 
 
Monatliche Bruttorente mit 67 Jahren   €
Monatliche Bruttorente mit 66 Jahren   €
Monatliche Bruttorente mit 65 Jahren   €
Monatliche Bruttorente mit 64 Jahren   €
Monatliche Bruttorente mit 63 Jahren   €

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Rahmendaten (alte Bundesländer)

Bemessungsgrenze Rentenversicherung:
Durchschnittseinkommen:
Rentenwert:


Renteneintritt

Auch nach der Anhebung des Renteneintrittsalters können Versicherte nach 45 Jahren Berufstätigkeit mit 65 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand gehen. Es ist weiterhin möglich als langjährig Versicherter mit den entsprechenden Abschlägen (0,3% / Monat) bereits mit 63 Jahren verrentet zu werden.
Die Entscheidung eines vorzeitigen Ruhestandes sollte genau überlegt sein, denn es entstehen erhebliche finanzielle Einbußen. Wer immer Durchschnittsverdiener war (heute 2800 € monatlich), hat für jedes Jahr der früheren Verrentung einen Verlust durch fehlende Einzahlung in die Rentenversicherung und 3,6% Abschlag. In der Summe ca. 70 € pro Monat.

Theoretisch können Sie auch über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten und weiter in die Rentenkasse einzahlen, allerdings nur wenn Ihr Arbeitgeber zustimmt. Dadurch erhöht sich der Rentenanspruch und Sie erhalten einen zusätzlichen Steuervorteil durch den Altersentlastungsbetrag.


Wie werden die Schätzwerte ermittelt?

Meine Grundlage für die Ermittlung des Rentenschätzwertes ist die Einteilung des Berufsleben in drei Zeitabschnitte. Das eingegebene Gehalt wird als Durchschnittsgehalt des letzten Berufsabschnitts gewertet, das mittlere Drittel wird mit 80% angenommen und das erste Drittel mit 60% dieses Gehalts. Wenn Sie sich im letzten Drittel Ihres Erwerbslebens befinden und eine relativ konstante Erwerbsbiografie haben, erhalten Sie mit diesem theoretischen Ansatz eine ausreichende Antwort.

Wenn Sie jünger sind, sollten Sie für eine hinreichend genaue Abschätzung der Rente ihr erwartetes Einkommen im Alter von 50+ eingeben.

Auch wenn die Ergebnisse nicht auf Euro und Cent genau sind, so haben Sie doch die Möglichkeit, die Auswirkungen der Erhöhung des Renteneintrittalters und die dadurch bedingten Kürzungen bei früherer Verrentung zu beurteilen.


Rentenberechnung ist nicht schwierig!

Die Bemessungsgrenze der Rentenversicherung und das statistische Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer werden jedes Jahr ermittelt. Der Rentenwert wird im Rahmen der Rentenanpassung jeweils am 01.07. eines Jahres durch die Bundesregierung (Bundesrat) festgelegt. Die aktuellen Werte sind unter dem Rechner eingeblendet.
Das versicherungspflichtige Einkommen (bis zur Bemessungsgrenze) des Versicherten wird durch dieses Durchschnittseinkommen dividiert. Der Quotient (Teilungsergebnis) ist der Entgeltpunkt. Die Entgeltpunkte aller Versicherungsjahre werden addiert und mit dem Rentenwert im Renteneintrittsjahr multipliziert.

Wenn ein Arbeitnehmer also 45 Jahre lang exakt ein Durchschnittseinkommen bezogen hätte (Eckrentner), so hat er 45 x 1 = 45 Entgeltpunkte erworben. Mit diesen 45 Entgeltpunkten bekommt er eine monatliche Bruttorente von 


Einfache Formel zur Rentenabschätzung

Auch für unsere gutversorgten "Volksvertreter", damit Sie nicht den Bezug zur Realität verlieren.
Bereits nach einer Wahlperiode (4 Jahre) bekommt ein Bundestagsabgeordneter 908 € Pension, ohne einen Cent gezahlt zu haben!

Nettorente (t) = Einkommen (t) / 1000 - 25%

- Eventuell anfallende Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer wird nicht berücksichtigt!
- Das für die Berechnung maßgebliche Einkommen darf die Bemessungsgrenze der Rentenversicherung nicht überschreiten!

Beispiel 1: Sie verdienen zur Zeit 30.000 € jährlich. Wieviel Nettorente erarbeiten Sie in einem Jahr?
30.000 € / 1000 - 25% = 30 € - 25% = 30 € - 7,50 € = 22,50 €!

Beispiel 2: Sie verdienen monatlich 2000 €. Wieviel Nettorente erarbeiten Sie in einem Monat?
2000 € / 1000 - 25% = 2 € - 25% = 2,00 € - 0,50 € = 1,50 €!

Beispiel 3: Mit 8,50 € Stundenlohn haben Sie bei Vollzeit ein Jahreseinkommen von ca. 18.000 €. Welche Rente bekommen Sie nach 45 Arbeitsjahren?
18.000 € / 1000 - 25% = 18 € - 25% = 18,00 € - 4,50 € = 13,50 €!
13,50 € x 45 = 607,50 €!

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