Riesterrechner

Der Staat fördert diese zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge. Die Förderung setzt sich aus Riester-Zulagen und gegebenenfalls Steuervorteilen zusammen. Die Riesterrente muss allerdings im Alter bei Inanspruchnahme voll versteuert werden! Alle Werte sind Jahresbeträge, wenn sie nicht anders bezeichnet sind!

Ihre Angaben
Jahresbruttoeinkommen 

Familienstatus

Kinder bis 2007 geboren

Kinder ab 2008 geboren

Berechnung für

Ihr Ergebnis
Monatlicher Eigenbeitrag

Monatlicher Nettoaufwand 

Rahmendaten

Bemessungsgrenze Rentenversicherung West:
Bemessungsgrenze Krankenversicherung:

Die Vorsorgeaufwendungen können bis 2.100 € jährlich als Sonderausgaben steuerlich berücksichtigt werden.
Zur Vermeidung einer Doppelförderung werden die staatlichen Zulagen vom Steuervorteil abgezogen. Die reale Steuerentlastung ist also geringer!
Um den Steuervorteil des Sonderausgabenabzugs voll auszunutzen, können Sie auch höhere Beiträge, als für die Erreichung der Maximalförderung notwendig, einzahlen

Für ab 2008 geborene Kinder wurde die Riester-Zulage auf 300 € erhöht. Für Kinder, die bis einschließlich 2007 geboren wurden, bleibt es hingegen bei der bislang im Gesetz festgelegten Zulage von 185 €.

Ein Berufseinsteiger erhält im ersten Sparjahr einen Zulagenbonus von 200 €, wenn er am 1. Januar des Jahres, in dem er den Vertrag abschließt, sein 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und unmittelbar zulagenberechtigt ist. Das gilt auch für Studenten, die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Diese Starterprämie gibt es auch für Banksparpläne mit Riesterförderung.

Da bei Geringverdienern die Zulagen höher als der Beitrag sein könnten, ist ein Sockelbetrag von 60 € als Eigenleistung obligatorisch.


Funktionsweise

Die Riester-Rente ist eine private Altersvorsorge auf freiwilliger Basis. Man zahlt während des aktiven Arbeitslebens Beiträge in eine private Rentenversicherung, einen Banksparplan oder einen Fonds. Der Staat subventioniert die freiwillige Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage bzw. durch einen steuermindernden Sonderausgabenabzug (§§ 10a, 79 ff EStG).
Die Altersvorsorgezulage gibt es nur für Altersvorsorgeverträge, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) zertifiziert sind. Zertifiziert werden nur Verträge,
  • für die auch zugesagt wird, dass zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zur Verfügung stehen,
  • die vorsehen, dass Leistungen ab Beginn der Altersrente, frühestens vom 62. Lebensjahr an, erbracht werden,
  • die lebenslange Leistungen garantieren, etwa in Form einer Leibrente oder eines Auszahlungsplanes, der mit einer Leibrente vom 85. Lebensjahr an verbunden ist,
  • die übertragung und Pfändung ausschließen,
  • die Abschlusskosten auf mindestens zehn Jahre verteilen,
  • die bestimmte Informationen (wie z.B. die Verwendung der Vorsorgebeiträge, die Höhe der Verwaltungskosten, etc.) bereitstellen,
  • die eine vierteljährliche Kündigung sowie ein Ruhenlassen des Vertrages gestatten und
  • die eine Entnahme zum Zweck des Erwerbs einer selbst genutzten Immobilie zulassen.
Ehepartner von unmittelbar Zulageberechtigten werden indirekt gefördert. Es muss nur (ab 2012) ein eigener Altersvorsorgevertrag (Zulagenvertrag) mit einer Mindesteinzahlung von 60 € pro Kalenderjahr abgeschlossen werden, siehe §79 EStG. Durch diesen Zulagenvertrag ist der Ehepartner mittelbar begünstigt.


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