Wohngeldrechner - Haben Sie einen Wohngeldanspruch?

Wohngeld nennt man in Deutschland die Unterstützung des Staates für Bürger, die aufgrund ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums erhalten.

Die Gesamtausgaben für das Wohngeld betrugen im Jahr 2013 bundesweit rund 985 Millionen € (gegenüber 1,2 Milliarden € 2012). Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag 2013 bei 114 €.

Tragen Sie Ihre monatliche Miete, das Familiennettoeinkommen und die Anzahl der in Ihrem Haushalt lebenden Familienmitglieder ein und betätigen Sie die Taste "berechnen". Bei jeder neuen Eingabe werden die Ergebnisse automatisch gelöscht!

Monatliche Kaltmiete und Nebenkosten   €
Monatliches Familieneinkommen (netto)   €
Haushaltsmitglieder 
 
 
 
Miet- und Lastenzuschuss¹   €


Die Bruttokaltmiete wird abhängig von der Anzahl der Haushaltsmitglieder nur bis zu einem ortsüblichen Höchstbetrag berücksichtigt!
Siehe hier: Mietstufen nach Bundesland und Gemeinden

¹ Die Berechnung nach den WoGG ist nur überschlägig und zur Orientierung. Für eine genaue Berechnung der Förderleistungen mit den an ihrem Wohnort geltenden Rahmenbedingungen sollten Sie das für Sie zuständige Amt kontaktieren.

Beachten Sie bitte auch, daß seit Inkrafttreten des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ("Hartz IV") für Empfänger staatlicher Transferleistungen sowie Mitgliedern ihrer Bedarfsgemeinschaft das Wohngeld entfällt.

Das Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens als "Mietzuschuss" für Mieter von Wohnraum und als "Lastenzuschuss" für Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung gewährt, und zwar ab dem 1. des Monats der Antragstellung. Nicht antragberechtigt sind alleinstehende Erstauszubildende sowie Wehrpflichtige bzw. Zivildienstleistende.

Für den Wohngeldantrag sind folgende Rahmenbedingungen ausschlaggebend:

Zu beachten ist, dass die Wohngeldstelle u.a. prüft, ob die Angaben zum Einkommen glaubhaft sind. Dies ist dann der Fall, wenn alle dem Haushalt zur Verfügung stehenden Einnahmen, einschließlich des voraussichtlichen Wohngeldes, ausreichen, um die Ausgaben des Haushaltes zu decken. Bei erkennbar niedrigem Lebensstandard wird zur Ermittlung der Ausgabenseite häufig auf den sozialhilferechtlichen Bedarf zurückgegriffen.

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