Zumutbare Belastung

Außergewöhnliche Belastungen nach §33 Einkommensteuergesetz (EStG), wie z.B. nicht erstattete Krankheitskosten, Aufwendungen für Hilfsmittel wie Brillen und Zahnprothesen, werden nur dann steuermindernd bei der Einkommensteuer berücksichtigt, wenn diese Aufwendungen eine zumutbare Belastung übersteigen. Tragen Sie Ihre Werte in den Rechner ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".

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Gesamtbetrag der Einkünfte 

Anzahl der Kinder

Besteuerung nach


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Zumutbare Belastung

Die zumutbare Belastung ermittelt sich aus dem Bruttoeinkommens und dem Familienstatus. Das Einkommen ist in drei Stufen (bis 15.340 €, 15.341 € bis 51.130 € und über 51.130 €) aufgeteilt. Die Steuersätze sind für jeden Einkommensbereich und Status (Anzahl der Kinder, Grundtarif oder Splittingtarif) unterschiedlich. Bei Kinderlosen wird die Besteuerung nach Grundtarif und Splittingtarif unterschieden. Wenn Kinder vorhanden sind, ist diese Unterscheidung obsolet.

Die Tabelle mit den Prozentbeträgen finden Sie im Einkommensteuergesetz § 33.

Beispiel:
Sie haben 1 Kind und 24.000 € Einkommen. Für die Gleitsichtbrille waren 1000 € Eigenleistung erforderlich. Die zumutbare Belastung errechnet sich wie folgt:

15.340 €*2%=306,80 €
24.000 €-15.340 €=8660 €
8660 €*3%=259,80 €
306,80 €+259,80 €=566,60 €

Als außergewöhnliche Belastung können Sie 433,40 € in der Steuererklärung geltend machen. Sie können mit ca. 100 € Erstattung rechnen.


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