Wohngeldrechner, Mietzuschuss

Wohngeld nennt man in Deutschland die Unterstützung des Staates für Bürger, die aufgrund ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums erhalten. Das Wohngeld wurde am 1. Januar 2022 angepasst. Die Bundesregierung plant, das Wohngeld in Zukunft alle zwei Jahre anzupassen. Tragen Sie Ihre monatliche Miete, das Familiennettoeinkommen und die Anzahl der in Ihrem Haushalt lebenden Familienmitglieder in den Wohngeldrechner ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".
Wohngeld-Rechner
Ihre Angaben
Monatliche Kaltmiete
Mietenstufe ¹

Monatliches Familieneinkommen (netto)
Haushaltsmitglieder

Ihr Ergebnis
Anrechenbarer Höchstbetrag einer Miete

Heizkostenzuschuss

Wohngeld

Berechnungsgrundlage Wohngeld

Das Wohngeld richtet sich nach
  • der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung
  • dem Gesamteinkommen

Mietkosten

¹ Die Bruttokaltmiete wird abhängig von der Anzahl der Haushaltsmitglieder nur bis zu einem ortsüblichen Höchstbetrag berücksichtigt!
Siehe: Mietenstufen nach Bundesland und Gemeinden

Beispiel: Zwei Personen, Höchstbetrag Miete

  • VII - 788 € München)
  • VI - 716 € (Hamburg)
  • V - 654 € (Kiel)
  • IV - 595 €
  • III - 530 € (Husum)
  • II - 474 €
  • I - 420 €

Grundsätzliches

Die Berechnung erfolgt nach dem Wohngeldgesetz WoGG. Mein Rechner basiert auf Ihrer Angabe des Nettohaushaltseinkommens und ist hinreichend genau.

Für eine genaue Berechnung der Förderleistungen mit den an ihrem Wohnort geltenden Rahmenbedingungen sollten Sie das für Sie zuständige Amt kontaktieren. Das Amt verlangt die Angabe aller wohngeldrechtlichen steuerfreien und steuerpflichtigen Einnahmen und ermittelt daraus das Nettohaushaltseinkommen.

  • gewerbliche Einnahmen
  • Gehälter, Löhne, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, steuerfreie Zuschläge für Sonntags-, Nacht- und Feiertagsarbeit
  • Einnahmen aus einer geringfügigen Beschäftigung
  • Lohnersatzleistungen, Arbeitslosengeld, Unterhaltsgeld, Kurzarbeitergeld, Schlechtwettergeld
  • Krankengeld, Mutterschaftsgeld
  • Renten, Pensionen, Versorgungsbezüge
  • Unterhaltszahlungen
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
Beachten Sie bitte auch, daß seit Inkrafttreten des vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt für Empfänger staatlicher Transferleistungen (Hartz IV) sowie Mitgliedern ihrer Bedarfsgemeinschaft das Wohngeld entfällt.

Zu beachten ist, dass die Wohngeldstelle u.a. prüft, ob die Angaben zum Einkommen glaubhaft sind. Dies ist dann der Fall, wenn alle dem Haushalt zur Verfügung stehenden Einnahmen, einschließlich des voraussichtlichen Wohngeldes, ausreichen, um die Ausgaben des Haushaltes zu decken. Bei erkennbar niedrigem Lebensstandard wird zur Ermittlung der Ausgabenseite häufig auf den sozialhilferechtlichen Bedarf zurückgegriffen.

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