Geldwerter Vorteil, Firmenwagenrechner

Ein Firmenwagen oder Dienstwagen ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber lohnend. Der Arbeitnehmer hat mit einer Gehaltsumwandlung steuerliche Vorteile, der Arbeitgeber kann die Fahrzeugfinanzierung als Betriebsausgaben steuerlich absetzen. Tragen Sie den Listenpreis des Fahrzeugs (es gilt immer der Neupreis), die Entfernung zur Arbeitsstätte und eine eventuelle Selbstbeteiligung in den Firmenwagenrechner ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".
Ihre Angaben
Bruttolistenpreis des PKW
Elektro-Pkw

Entfernung zur Arbeitsstätte 
km
Private Selbstbeteiligung 
Ihr Ergebnis
Bemessungsgrundlage

Geldwerter Vorteil Fahrzeug

Geldwerter Vorteil Fahrkosten

Eigenbeteiligung

Monatlicher geldwerter Vorteil

Die private Nutzung eines Firmenwagens wird als Bestandteil des Gehalts angesehen. Da die Nutzung eines Dienstwagens als geldwerter Vorteil gesehen wird, erfolgt nach dem deutschen Steuerrecht eine Versteuerung. Diese Versteuerung ist nach der Pauschalisierungsmethode möglich. Der Firmenwagenrechner ermittelt den geldwerten Vorteil den Sie in den Gehaltsrechner eintragen können um damit die realen Kosten des Firmenwagens zu ermitteln.


Beispiel

Ein Gehalt von 4000 € ergibt 2019 in der Steuerklasse III ein Monatsnetto von 2792 €. Mit einem geldwerten Vorteil von 580 € ergibt sich ein Monatsnetto von 2541 €. Der Vorteil von 580 € kostet Sie also nur 251 €!


1% Regelung

Die Nutzung eines Firmenwagens auch für private Zwecke wird üblicherweise mit einem Pauschalansatz nach der 1%-Regelung nach § 8 Abs. 2 EStG verrechnet. Für jeden Monat wird 1% des Brutto-Listenpreises einschließlich aller Extras angesetzt und die Entfernung von der Wohnung zur Firma mit 0,03% des Listenpreises pro Kilometer bewertet. Die Berechnungsbasis ist immer der Listenpreis des Neuwagens und nicht der geringere Preis eines günstigeren Jahreswagens!


Sonderregelung Elektrofahrzeuge

Für Elektrofahrzeuge gilt bis 2018 auch die 1% Regelung. Allerdings werden vom Listenpreis Pauschalen abhängig von der Batteriekapazität abgezogenen. Im Jahr 2013 waren es 500 € pro kWh, allerdings begrenzt auf 10.000 €. Jedes Jahr reduziert sich der abziehbare Betrag um 50 € pro kWh und um 500 € der Höchstbetrag. Im Jahr 2018 war der abziehbare Betrag 250 € pro kWh. Der Maximalbetrag war auf 7.500 € begrenzt.

Ab 2019 wurde das Verfahren für neu zugelassene Fahrzeuge geändert. Die Abzugspauschalen haben keine Relevanz mehr, dafür wird der Satz von 1% auf 0,5% gesenkt. Auch der geldwerte Vorteil der Fahrkosten wird halbiert.


Fahrtenbuch

Wenn Sie das Fahrzeug intensiver geschäftlich nutzen und dieses steuerlich berücksichtigt werden soll, muss als Alternative zur "Ein-Prozent-Regelung" ein Fahrtenbuch geführt werden. Damit kann der tatsächliche Anteil der privaten Nutzung nachgewiesen werden. Auch die Kosten für Abschreibungen, Treibstoff und Werkstatt werden entsprechend dem Anteil privater Fahrten zu dienstlichen Fahrten aufgeteilt. Dieses Verfahren ist aufwendig, wird selten genutzt und deshalb in diesem Rechner nicht berücksichtigt.
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