Leibrente

Eine Leibrente ist eine Zahlung (Rente), die bis zu einem bestimmten Ereignis - üblicherweise bis zum Tod des Empfängers der Rente - gezahlt wird. Ein Anwendungsfall für die Leibrente ist der Kauf eines Hauses. Der Kaufpreis wird bei Vereinbarung einer Leibrente nicht vollständig, sondern nur teilweise bezahlt. Der Käufer verpflichtet sich dann gegenüber dem Verkäufer, einen Teil des Kaufpreises sofort, und den Rest als monatliche Leibrente bis zum Tod des Verkäufers zu zahlen.

Ihre Angaben
Geburtsjahr des Begünstigten

Geschlecht

Aktueller Wert der Leibrente 

Zinssatz 


Ihr Ergebnis
Monatliche Leibrente

Statistische Lebenserwartung (Rest) 


Für den Verkäufer ist vorteilhaft, dass er für den Rest seines Lebens einen Teil seines Einkommens sichern kann. Für den Käufer besteht die Hoffnung, dass der Verkäufer unerwartet früh stirbt und so die Leibrente vorzeitig endet. Man spricht in einem solchen Fall von einem versicherungsmathematischen Gewinn. Falls keine Anpassung an die Inflationsrate vorgesehen ist, kann der Käufer außerdem darauf hoffen, dass seine Einkünfte steigen, aber der Wert der Leibrente durch die Inflation sinkt.

Eine Leibrente wird normalerweise auf Lebenszeit abgeschlossen. Unter Umständen kann eine unerwartet hohe Lebenszeit die Kalkulation zunichte machen. Für eine bessere Kalkulation gibt es Varianten der Leibrente.
Eine Mindestzeitrente wird zwar auf Lebenszeit ausgezahlt, mindestens aber für den vertraglichen Zeitraum. Bei dieser Form profitieren gegebenenfalls die Hinterbliebenen. Analog dazu gibt es auch die Höchstzeitrente, die bei vorzeitigem Ableben endet, aber nur maximal einen definierten Zeitraum gezahlt wird.


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