Pensionsrechner - Besoldungsgruppen A2 bis A16

Die Berechnungsgrundlage für das Ruhegehalt ist das Gesetz über die Versorgung der Beamten in Bund und Ländern (BeamtVG). Das ruhegehaltfähige Einkommen setzt sich formal zusammen aus Grundgehalt, Familienzuschlag, Amtszulagen und den sonstigen Dienstbezügen, die im Besoldungsrecht als ruhegehaltfähig bezeichnet sind.

Es besteht nur ein Anspruch auf Ruhegehalt, wenn mindestens eine Dienstzeit von fünf Jahren geleistet wurde.

Dieser Rechner berücksichtigt das Grundgehalt und den Familienzuschlag (ohne Kinder) nach der Besoldungsordnung vom 1.März 2015 für Beamtinnen und Beamte des Bundes. Für Ihre Lebensplanung ist dieser Überblick mit der Berechnungsbasis Grundgehalt und Familienzuschlag hinreichend genau! Amtszulagen erhöhen Ihren Versorgungsanspruch anteilig mit dem Versorgungssatz.

Wenn Sie nicht nach der Bundestabelle besoldet werden (Landesbeamter) wählen Sie die manuelle Eingabe und tragen Sie Ihre ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (mit Familienzuschlag) von Hand ein.
Betätigen Sie die Taste "berechnen"! Die Ergebnisse werden bei jeder neuen Eingabe oder Änderung automatisch gelöscht!

Berechnungsbasis 
Besoldungsgruppe 
Stufe 
Geburtsjahr 
Familienstand  verheiratet  ledig
Versorgungsrechtlicher Dienstzeitbeginn 
Ausfallzeiten (Beurlaubung)   Jahre
Teilzeit   
Pensionierung mit 
 
 
 
Ruhegehalt   € (brutto) 
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Regelaltersgrenzen für das eingestellte Geburtsjahr

Normaler Dienst ... Pensionierung ohne Abschlag mit:
Erschwerter Dienst ... Pensionierung ohne Abschlag mit:
Mindestversorgung bei Pensionseintritt: (nicht bei langer Freistellungszeit!)


Postnachfolgeunternehmen PNU

Nach §78 BBesG gibt es eine Übergangsregelung für Beamte bei den Postnachfolgeunternehmen. Grundgehalt, Familienzuschlag und die Amts- und Stellenzulagen werden mit dem Faktor 0,9524 multipliziert. In den Besoldungsgruppen A 2 bis A 8 sind die Beträge vor der Multiplikation um 10,42 € zu vermindern.
Für die ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge wird aber die ungekürzte Bundesbesoldungstabelle herangezogen!


Regelaltersgrenze

Die Regelaltersgrenze für Beamte wurde ab 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben. Allerdings wird es weiterhin Sonderregelungen für besondere Berufsgruppen mit erschwerten Dienst ( Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug ...) geben, die in den einzelnen Bundesländern auch noch unterschiedlich sind. Die bisherige Regelaltersgrenze für diese Berufgruppe wird auch stufenweise von 60 Jahre auf 62 Jahre angehoben.

Nach dem Beamtenversorgungsgesetz werden für jedes Dienstjahr 1,79375% des ruhefähigen Gehalts dem Versorgungsanspruch zugerechnet. Dieses Ruhegehalt ist allerdings auf maximal 71,75% dieser Bezüge begrenzt! Das Ruhegehalt beträgt jedoch mindestens 35% der Dienstbezüge. Das Ruhegehalt wird um 3,6% für jedes Jahr gemindert, wenn der Beamte vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand versetzt wird.


Dienstunfähigkeit

Wer mit Dienstunfähigkeit in den Ruhestand tritt, dem wird die Zeit vom Eintritt in den Ruhestand bis zum sechzigsten Lebensjahr mit 2/3 als sogenannte Zurechnungszeit hinzugerechnet. Wer also mit 48 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand geht, erhält 12 * 2/3 = 8 Jahre zu seiner ruhegehaltfähigen Dienstzeit hinzugrechnet.


Mindestversorgung

Die Mindestversorgung nach §14 BeamtVG (Alimentationspflicht) beträgt entweder 65% der Endstufe der Besoldungsgruppe A4 plus 30,68 € Erhöhungsbetrag oder 35% der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge. Die jeweils höhere Versorgung ist maßgeblich! Bei längerer Teilzeit oder Beurlaubung nach 1997 wird allerdings nur noch das "erdiente" Ruhegehalt gezahlt!


Besteuerung der Beamtenpension

Pensionen und Betriebsrenten werden steuerlich gleich behandelt, d.h. der gesamte Betrag, abzüglich eines Versorgungsfreibetrags, muss versteuert werden. Selbstverständlich sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auch abzugsfähig.
Die Höhe des Versorgungsfreibetrags richtet sich nach dem Pensionseintritt und ist auf einen Maximalwert begrenzt. Dieser Versorgungsfreibetrag wird als fester Steuerfreibetrag für die Dauer der Pension festgeschrieben.


Anrechenbare Zeiten

Nach §9 des BeamtVG wird die Wehrdienstzeit und nach §12 die Studienzeit an Fachschulen und Hochschulen (max. 3 Jahre) als ruhegehaltsfähige Dienstzeit angerechnet.
Für die praktische Anwendung im Pensionsrechner wählen Sie das Eintrittsalter entsprechend früher!


Pension und Rente

Pensionäre, die früher als Angestellte oder Arbeiter Rentenanwartschaften erworben haben, erhalten zusätzlich zur Pension eine Rente. Die Versorgungsbezüge werden dann nur bis zum Erreichen einer Höchstgrenze gezahlt. Die Anrechnung von Renten wird in §55 BeamtVG geregelt.
Um eine Überversorgung auszuschließen ist die Gesamtversorgung aus Rente und Pension begrenzt. Sie kann nicht höher sein, als der Versorgungsanspruch der bei einer Dienstaufnahme mit 18 Jahren und dem entsprechenden Pensionierungsalter entsteht.


Externe Links zum Thema Beamtenversorgung:

BeamtVG Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Ländern
BBesG Bundesbesoldungsgesetz


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