Pensionsrechner

Die Berechnungsgrundlage für das Ruhegehalt ist das Gesetz über die Versorgung der Beamten in Bund und Ländern (BeamtVG). Basis ist die Besoldungsordnung vom 1. März 2016 für Beamtinnen und Beamte des Bundes. Das ruhegehaltfähige Einkommen setzt sich zusammen aus Grundgehalt, Familienzuschlag, Amtszulagen und den sonstigen Dienstbezügen, die im Besoldungsrecht als ruhegehaltfähig bezeichnet sind. Optional können die ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge auch manuell eingegeben werden.
Es besteht nur ein Anspruch auf Ruhegehalt, wenn mindestens eine Dienstzeit von fünf Jahren geleistet wurde.

Ihre Angaben
Berechnungsbasis

Besoldungsgruppe

Besoldungsstufe

Geburtsjahr

Familienstand

Beginn der Dienstzeit

Ausfallzeiten (Beurlaubung)

Teilzeit


Pensionierung mit

Ihr Ergebnis
Regelaltersgrenze

Grundgehalt 

Ruhegehalt, brutto


Regelaltersgrenze

Die Regelaltersgrenze für Beamte wird ab 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben. Allerdings wird es weiterhin Sonderregelungen für besondere Berufsgruppen mit erschwerten Dienst ( Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug ...) geben, die in den einzelnen Bundesländern auch noch unterschiedlich sind. Die bisherige Regelaltersgrenze für diese Berufgruppe wird auch stufenweise angehoben.

Nach dem Beamtenversorgungsgesetz werden für jedes Dienstjahr 1,79375% des ruhefähigen Gehalts dem Versorgungsanspruch zugerechnet. Dieses Ruhegehalt ist allerdings auf maximal 71,75% dieser Bezüge begrenzt! Das Ruhegehalt beträgt jedoch mindestens 35% der Dienstbezüge. Das Ruhegehalt wird um 3,6% für jedes Jahr gemindert, wenn der Beamte vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand versetzt wird.


Dienstunfähigkeit

Wer mit Dienstunfähigkeit in den Ruhestand tritt, dem wird die Zeit vom Eintritt in den Ruhestand bis zum sechzigsten Lebensjahr mit 2/3 als sogenannte Zurechnungszeit hinzugerechnet. Wer also mit 48 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand geht, erhält 12 * 2/3 = 8 Jahre zu seiner ruhegehaltfähigen Dienstzeit hinzugrechnet. Das Ruhegehalt wird um einen Abschlag von 3,6% für jedes Jahr gekürzt, wenn der Beamte vor dem 63. Lebensjahr in den Ruhestand versetzt wird. Der maximale Abschlag ist 10,8%.


Mindestversorgung

Die Mindestversorgung nach §14 BeamtVG (Alimentationspflicht) beträgt entweder 65% der Endstufe der Besoldungsgruppe A4 plus 30,68 € Erhöhungsbetrag (amtsunabhängige Mindestversorgung,
oder 35% der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge (amtsabhängige Mindestversorgung). Die jeweils höhere Versorgung ist maßgeblich! Bei längerer Teilzeit oder Beurlaubung nach 1997 wird allerdings nur noch das "erdiente" Ruhegehalt gezahlt!


Besteuerung der Beamtenpension

Pensionen und Betriebsrenten werden steuerlich gleich behandelt, d.h. der gesamte Betrag, abzüglich eines Versorgungsfreibetrags, muss versteuert werden. Selbstverständlich sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auch abzugsfähig.
Die Höhe des Versorgungsfreibetrags richtet sich nach dem Pensionseintritt und ist auf einen Maximalwert begrenzt. Dieser Versorgungsfreibetrag wird als fester Steuerfreibetrag für die Dauer der Pension festgeschrieben.


Anrechenbare Zeiten

Nach §9 des BeamtVG wird die Wehrdienstzeit und nach §12 die Studienzeit an Fachschulen und Hochschulen (max. 3 Jahre) als ruhegehaltsfähige Dienstzeit angerechnet.
Für die praktische Anwendung im Pensionsrechner wählen Sie das Eintrittsalter entsprechend früher!


Pension und Rente

Pensionäre, die früher als Angestellte oder Arbeiter Rentenanwartschaften erworben haben, erhalten zusätzlich zur Pension eine Rente. Die Versorgungsbezüge werden dann nur bis zum Erreichen einer Höchstgrenze gezahlt. Die Anrechnung von Renten wird in §55 BeamtVG geregelt.
Um eine Überversorgung auszuschließen ist die Gesamtversorgung aus Rente und Pension begrenzt. Sie kann nicht höher sein, als der Versorgungsanspruch der bei einer Dienstaufnahme mit 18 Jahren und dem entsprechenden Pensionierungsalter entsteht.


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