Einkommensteuer

Sie sitzen vor Ihrer Einkommensteuererklärung / Lohnsteuerjahresausgleich und fragen sich, ob Sie Steuern erstattet bekommen oder nachzahlen müssen? Dieser Einkommensteuerrechner für den Erfassungszeitraum 2011 bis 2016 verwendet die aktuellen Vorgaben des Bundesfinanzministeriums.

Ihre Angaben
Status

Kinder

Kirchensteuer


Steuerzahler Ehepartner

Jahresbruttoeinkommen

Steuerpflichtiger Rentenanteil

Lohnersatzleistungen

Zinserträge

Einkünfte aus Gewerbe

Hebesatz Gewerbesteuer

Einbehaltene Einkommensteuer

Einbehaltener Soli

Einbehaltene Kirchensteuer

Steuer-Vorauszahlung

Soli-Vorauszahlung

Eigenbeitrag Krankenversicherung

Eigenbeitrag Pflegeversicherung

Eigenbeitrag Rentenversicherung

Eigenbeitrag Basisrente (Rürup)

Sonstige Sonderausgaben

Werbungskosten

Altersentlastungbetrag

Versorgungsfreibetrag

Handwerkerleistungen

Sonstige Aufwendungen



Ihr Ergebnis
Gesamtbetrag der Einkünfte

- Kinderfreibetrag

- Werbungskosten

- Versorgungsfreibetrag

- Altersentlastung

- Vorsorgeaufwendungen

- Sonderausgaben

- Sonstige Aufwendungen

Zu versteuerndes Einkommen

Steuersatz

Einkommensteuer

- Steuerermäßigung Handwerker

- Gewerbesteuer

+ Kindergeld (Günstigerprüfung)

Festgesetzte Einkommensteuer

Getilgte Einkommensteuer

Solidaritätszuschlag

Getilgter Solidaritätszuschlag

Kirchensteuer

Getilgte Kirchensteuer

Bilanz Einkommensteuer

Grenzsteuersatz

Bilanz Solidaritätszuschlag

Bilanz Kirchensteuer

Erstattung Abgeltungsteuer u. Soli

Steuerbilanz


Glossar

Jahresbruttoeinkommen
Bruttolohn einschließlich Sachbezüge, siehe elektronische Lohnsteuerbescheinigung Zeile 3.

Lohnersatzleistungen
Lohnersatzleistungen (elektronische Lohnsteuerbescheinigung Zeile 15) sind steuerfreie Einkünfte, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Diese Einkünfte werden nicht direkt besteuert, aber Sie erhöhen den Steuersatz, mit dem Ihre anderen Einnahmen versteuert werden. Unter Progressionsvorbehalt stehen Arbeitslosengeld (ALG I), Sonn-, Feiertags- und Nachtschichtzulage, Kurzarbeitergeld, Winterausfallgeld, Insolvenzgeld, Übergangsgeld, Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Krankengeld der Krankenversicherung, Verletztengeld.

Steuerpflichtiger Rentenanteil
Mit dem Alterseinkünftegesetz hat sich die Besteuerung der Renten geändert. Wer bis 2005 verrentet wurde muß 50% seiner Rente versteuern. Dieser Anteil steigt bis 2040 auf 100%. Wer z.B 2014 in Rente geht, muß 68% seiner Rente versteuern. Die 32% bleiben dauerhaft als Freibetrag, d.h. bei 1000 € Rente im Jahr des Renteneintritts haben Sie in den weiteren Jahren immer einen Steuerfreibetrag von 320 €. Den vom Renteneintrittsjahr abhängigen Wert können Sie mit meinem Rechner zur Rentenbesteuerung ermitteln. Tragen Sie in das Feld "Steuerpflichtiger Rentenanteil" Ihre aktuelle Rente gemindert um den Freibetrag ein!

Zinserträge
Die Abgeltungsteuer von 25% und der Solidaritätsbeitrag werden bereits an der Quelle, d.h. von der Bank abgeführt. Haben Sie bei der Bank für Ihre Zinseinnahmen einen Freistellungsauftrag, 801 € bei Einzelveranlagung, 1602 € bei gemeinsamer Veranlagung, so werden nur die Zinsen abgeführt, die diesen Betrag übersteigen. Der Freistellungsauftrag kann auf unterschiedliche Konten verteilt werden.
Bei der Einkommensteuererklärung wird mit einer Günstigerprüfung der Zinsertrag dem steuerbaren Einkommen hinzugefügt und die dadurch entstehende Steuermehrbelastung mit der Abgeltungsteuer verglichen. Wenn die Steuermehrbelastung geringer ist als die bereits von der Bank abgeführte Quellensteuer, bekommen Sie den Differenzbetrag erstattet.
Als Rentner mit geringen Einnahmen sollten Sie vom Finanzamt prüfen lassen, ob Ihnen eine Nichtveranlagungsbescheinigung zusteht. Mit dieser NV-Bescheinigung gehen Sie zu Ihrer Bank und lassen sich von der Abgeltungsteuer befreien.

Gewerbeeinkünfte, Hebesatz
Geben Sie Ihren Gewerbeertrag und den Hebesatz Ihres Gewerbestandorts ein. Der Rechner reduziert diese Einnahmen um den Freibetrag und ermittelt den Gewerbesteuermeßbetrag. Die Gewerbesteuer ergibt sich aus einer Multiplikation mit dem Hebesatz. Die Gewerbesteuer wird bis zu einem Hebesatz von 380% von der Steuerschuld abgezogen.

Einkommensteuer, Soli, Kirchensteuer
Geben Sie hier die einbehaltenen Abgaben ein. Siehe "Elektronische Lohnsteuerbescheinigung" Zeile 11,12,13 und 14.

Vorauszahlungen
Wenn Sie dauerhaft erhöhte Werbungskosten oder regelmäßige Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung haben, müssen Sie Steuervorauszahlungen leisten. Auch wenn Sie in der Steuerklassenkombination III / IV sind und die Einkommen nicht im Verhältnis 60% / 40% sind, werden Vorauszahlungen gefordert.

Vorsorgeaufwendungen
Die Beiträge zur Altersvorsorge (gesetzliche Rentenversicherung, Basisrente) sind nicht in voller Höhe absetzbar. Im Jahr 2014 sind nur 78% dieser Aufwendungen steuerlich abzugsfähig. Der Anteil steigt jedes Jahr um zwei Prozentpunkte. Erst ab dem Jahr 2025 berücksichtigt das Finanzamt Ihre Altersvorsorgeaufwendungen in voller Höhe. Rechnerisch: Abzugsfähig sind xx% vom gesamten Rentenversicherungsbeitrag (AG+AN+BR) minus AG. Geben Sie nur Ihren Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung ein, der Rechner ermittelt den steuerlich wirksamen Anteil.

Eigene Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung) und Pflegeversicherung sind unbegrenzt als Vorsorgeaufwendungen absetzbar. Der Krankenkassenbeitrag wird bei der Berechnung um 4% Krankentagegeld gekürzt. Bei Rentnern ist der Beitrag ungekürzt abziehbar.
Privat Versicherte können nur die Grundversorgung steuerlich absetzen ... Chefarztbehandlung und Einzelzimmer sind natürlich kein Bestandteil der Grundversorgung. Wer sich privat zum Basistarif versichert, kann den Beitrag in voller Höhe absetzen.

Sonstige Sonderausgaben
Wenn der Höchstbetrag von 1900 € (Selbstständige 2800 €) nicht bereits durch KV und PV und Altersvorsorge ausgeschöpft ist, können Sie hier weitere Versicherungsbeiträge (Arbeitslosenversicherung, Kranken- und Pflegezusatzversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflichtversicherung und Lebensversicherung) geltend machen. In den meisten Fällen sind die Höchstbeträge bereits durch die normalen Vorsorgeausgaben erreicht!
Den Sonderausgabenfreibetrag von 36 €(72 € verh.) können Sei immer in Anspruch nehmen!

Sonderausgaben sind auch:

  • Beitrag zur Riesterrente. Sonderausgabenabzug bis 2.100 €
  • Ausbildungsfreibetrag (924 €). Bedingung: volljährig und Kindergeldanspruch, Berufausbildung, außerhalb wohnend.
  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren.
    - bis 2014: 1308 €.
    - ab 2015:  1908 € und zusätzlich ab dem 2. Kind jeweils 240 € pro Kind!
    Bedingung: Nur der Alleinerziehende und das Kind bilden eine Haushaltsgemeinschaft.
  • Unterhaltsleistungen
  • Spenden
  • Steuerberatergebühren etc.

Werbungskosten
Werbungskosten sind Aufwendungen zur Sicherung und zur Erhaltung der Einnahmen.
Beispiel: Fahrtkosten zur Arbeit, Kontoführungsgebühren und Arbeitsmittel.
Wenn Sie keine höheren Kosten haben, tragen Sie den Freibetrag von 1000 € ein. Rentenempfänger haben einen Freibetrag von 102 €.

Versorgungsfreibetrag
Auf Betriebsrenten und Pensionen erhalten Sie mit Vollendung des 63.Lebensjahres einen Versorgungsfreibetrag und einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag. Diese Freibeträge erhalten Sie erst, wenn Sie das 63. Lebensjahr, oder mit Schwerbehinderung das 60. Lebensjahr, vollendet haben. Den vom Renteneintrittsjahr abhängigen Wert können Sie mit meinem Rechner zur Rentenbesteuerung ermitteln.

Altersentlastungsbeitrag
Ein Altersentlastungsbetrag erhalten Sie, wenn Sie nach dem 64. Lebensjahr noch Arbeitslohn beziehen. Dieses gilt nicht für Betriebsrenten! Den vom Renteneintrittsjahr abhängigen Wert Wert können Sie mit meinem Rechner zur Rentenbesteuerung ermitteln.

Sonstige Aufwendungen
Hier können Sie alle Ausgaben summiert eintragen, die kein Eingabefeld im Rechner haben, aber steuerlich berücksichtigt werden.
Einige Beispiele:

  • Aufwendungen bei vermieteten Immobilien.
  • Krankheitskosten (zumutbare Belastung beachten beachten)
  • Kirchensteuer
  • Ausbildungskosten

Handwerkerleistungen
Von Handwerkerrechnungen sind 20% des Arbeitslohns direkt von der Steuer abziehbar. Der Abzugsbetrag ist auf 1200 € begrenzt. Geben Sie in das Feld "Handwerkerleistungen" den ganzen Arbeitslohn ein. Der steuerlich abziehbare Wert wird im Rechner automatisch ermittelt.


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