Einkommensteuer

Falls Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen kennen, können Sie meinen einfachen Einkommensteuerrechner nutzen.
Sie kennen Ihr zu versteuerndes Einkommen nicht und sitzen vor Ihrer jährlichen Steuererklärung (Lohnsteuerjahresausgleich). Bekommen Sie Steuern erstattet oder müssen Sie nachzahlen?

Es gibt viele gute, kostenpflichtige Steuerprogramme, wie z.B. Wiso Steuersparbuch, Smartsteuer, TAX von Buhl Data etc. Mit meiner Online-Steuerberechnung erhalten Sie kostenlos, schnell und übersichtlich Ihr vermutliches Steuerergebnis. Der Einkommensteuerrechner für den Erfassungszeitraum 2013 bis 2018 verwendet die aktuellen Vorgaben des Bundesfinanzministeriums.

Stellen Sie erst die Berechnungsart ein!
Die erweiterte Berechnung erfasst auch Renten, Kapitalertrag, Gewerbeertrag, Steuervorauszahlungen und haushaltsnahe Leistungen. Löschen Sie mit der Taste "C" die Defaultwerte und tragen Sie Ihre Daten in den Steuerrechner ein. Mit den entsprechenden Jahrestasten wird Ihr Steuerergebnis berechnet.

Berechnungsart:  Einfach    Erweitert

Ihre Angaben
Status

Kinder

Kirchensteuer


Steuerzahler Ehepartner

Jahresbruttoeinkommen
Lohnersatzleistungen

Einbehaltene Einkommensteuer

Einbehaltener Soli

Einbehaltene Kirchensteuer

Eigenbeitrag KV

Eigenbeitrag PV

Eigenbeitrag RV

Sonstige Sonderausgaben

Werbungskosten



Ihr Ergebnis
Gesamtbetrag der Einkünfte

Zu versteuerndes Einkommen

Festgesetzte Einkommensteuer

Getilgte Einkommensteuer

Festgesetzter Solidaritätszuschlag

Getilgter Solidaritätszuschlag

Steuerbilanz


Anzeige

Glossar, Infos zur Rechnernutzung

Jahresbruttoeinkommen
Bruttolohn einschließlich Sachbezüge, siehe elektronische Lohnsteuerbescheinigung Zeile 3.


Lohnersatzleistungen
Lohnersatzleistungen (elektronische Lohnsteuerbescheinigung Zeile 15) sind steuerfreie Einkünfte, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Diese Einkünfte werden nicht direkt besteuert, aber Sie erhöhen den Steuersatz, mit dem Ihre anderen Einnahmen versteuert werden. Unter Progressionsvorbehalt stehen Arbeitslosengeld (ALG I), Sonn-, Feiertags- und Nachtschichtzulage, Kurzarbeitergeld, Winterausfallgeld, Insolvenzgeld, Übergangsgeld, Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Krankengeld der Krankenversicherung, Verletztengeld.


Steuerpflichtiger Rentenanteil
Mit dem Alterseinkünftegesetz hat sich die Besteuerung der Renten geändert. Wer bis 2005 verrentet wurde muß 50% seiner Rente versteuern. Dieser Anteil steigt bis 2040 auf 100%. Wer z.B 2017 in Rente geht, muß 74% seiner Rente versteuern. Die 26% bleiben dauerhaft als Freibetrag, d.h. bei 10000 € Jahresrente bei Renteneintritt haben Sie in den weiteren Jahren immer einen Steuerfreibetrag von 2600 €. Den vom Renteneintrittsjahr abhängigen Wert können Sie mit meinem Rechner zur Rentenbesteuerung ermitteln. Tragen Sie in das Feld "Steuerpflichtiger Rentenanteil" Ihre aktuelle Rente gemindert um den Freibetrag ein!


Zinserträge
Die Abgeltungsteuer von 25% und der Solidaritätsbeitrag werden bereits an der Quelle, d.h. von der Bank abgeführt. Haben Sie bei der Bank für Ihre Zinseinnahmen einen Freistellungsauftrag, 801 € bei Einzelveranlagung, 1602 € bei gemeinsamer Veranlagung, so werden nur die Zinsen abgeführt, die diesen Betrag übersteigen. Der Freistellungsauftrag kann auf unterschiedliche Konten verteilt werden.
Bei der Einkommensteuererklärung wird mit einer Günstigerprüfung der Zinsertrag dem steuerbaren Einkommen hinzugefügt und die dadurch entstehende Steuermehrbelastung mit der Abgeltungsteuer verglichen. Wenn die Steuermehrbelastung geringer ist als die bereits von der Bank abgeführte Quellensteuer, bekommen Sie den Differenzbetrag erstattet.

Der Rechner nimmt diese Günstigerprüfung auch vor. Bei den Detailergebnissen wird im letzen Feld, "Erstattung Abgeltungsteuer u. Soli", dieser Differenzbetrag ausgewiesen.

Als Rentner mit geringen Einnahmen sollten Sie vom Finanzamt prüfen lassen, ob Ihnen eine Nichtveranlagungsbescheinigung zusteht. Mit dieser NV-Bescheinigung gehen Sie zu Ihrer Bank und lassen sich von der Abgeltungsteuer befreien.


Gewerbeeinkünfte, Hebesatz
Geben Sie Ihren Gewerbeertrag und den Hebesatz Ihres Gewerbestandorts ein. Der Rechner reduziert diese Einnahmen um den Freibetrag und ermittelt den Gewerbesteuermeßbetrag. Die Gewerbesteuer ergibt sich aus einer Multiplikation mit dem Hebesatz. Die Gewerbesteuer wird bis zu einem Hebesatz von 380% von der Steuerschuld abgezogen.


Einkommensteuer, Soli, Kirchensteuer
Geben Sie hier die einbehaltenen Abgaben ein. Siehe "Elektronische Lohnsteuerbescheinigung" Zeile 11,12,13 und 14.


Vorauszahlungen
Wenn Sie dauerhaft erhöhte Werbungskosten oder regelmäßige Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung haben, müssen Sie Steuervorauszahlungen leisten. Auch wenn Sie in der Steuerklassenkombination III / IV sind und die Einkommen nicht im Verhältnis 60% / 40% sind, werden Vorauszahlungen gefordert.


Vorsorgeaufwendungen
Die Beiträge zur Altersvorsorge (gesetzliche Rentenversicherung, Basisrente) sind nicht in voller Höhe absetzbar. Im Jahr 2017 sind nur 84% dieser Aufwendungen steuerlich abzugsfähig. Der Anteil steigt jedes Jahr um zwei Prozentpunkte. Erst ab dem Jahr 2025 berücksichtigt das Finanzamt Ihre Altersvorsorgeaufwendungen in voller Höhe. Rechnerisch: Abzugsfähig sind xx% vom gesamten Rentenversicherungsbeitrag (AG+AN+BR) minus AG. Geben Sie nur Ihren Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung ein, der Rechner ermittelt den steuerlich wirksamen Anteil.

Eigene Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung) und Pflegeversicherung sind unbegrenzt als Vorsorgeaufwendungen absetzbar. Der Krankenkassenbeitrag wird bei der Berechnung um 4% Krankentagegeld gekürzt. Bei Rentnern ist der Beitrag ungekürzt abziehbar.
Privat Versicherte können nur die Grundversorgung steuerlich absetzen ... Chefarztbehandlung und Einzelzimmer sind natürlich kein Bestandteil der Grundversorgung. Wer sich privat zum Basistarif versichert, kann den Beitrag in voller Höhe absetzen.


Sonstige Sonderausgaben
Wenn der Höchstbetrag von 1900 € (Selbstständige 2800 €) nicht bereits durch KV und PV und Altersvorsorge ausgeschöpft ist, können Sie hier weitere Versicherungsbeiträge (Arbeitslosenversicherung, Kranken- und Pflegezusatzversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflichtversicherung und Lebensversicherung) geltend machen. In den meisten Fällen sind die Höchstbeträge bereits durch die normalen Vorsorgeausgaben erreicht!
Den Sonderausgabenfreibetrag von 36 €(72 € verh.) können Sie immer in Anspruch nehmen!

Sonderausgaben sind auch:

  • Ausbildungsfreibetrag (924 €). Bedingung: volljährig und Kindergeldanspruch, Berufausbildung, außerhalb wohnend.
  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren.
    - bis 2014: 1308 €.
    - ab 2015:  1908 € und zusätzlich ab dem 2. Kind jeweils 240 € pro Kind!
    Bedingung: Nur der Alleinerziehende und das Kind bilden eine Haushaltsgemeinschaft.
  • Unterhaltsleistungen
  • Spenden
  • Steuerberatergebühren etc.

  • Riesterbeiträge bis 2.100 € sind auch Sonderausgaben, werden aber in meinem Rechner nicht erfaßt.
    Da es keine Doppelförderung geben kann verrechnet das Finanzamt den Steuervorteil mit den Zulagen! Bei z.B. 40.000 € Jahresbrutto, 4% Riesterbeitrag, verheiratet und 1 Kind ist die Steuerentlastung 396 € und die Zulagenanrechnung 475 €. Daraus folgt in diesem Beispiel keine reale Steuerentlastung. Ohne Kind wäre die Zulagenanrechnung 175 € und die reale Steuerentlastung 221 €. Siehe Riesterrechner.


Werbungskosten
Werbungskosten sind Aufwendungen zur Sicherung und zum Erhalt der Einnahmen.
Beispiel: Fahrtkosten zur Arbeit, Kontoführungsgebühren und Arbeitsmittel.
Wenn Sie keine höheren Kosten haben, tragen Sie den Freibetrag von 1000 € ein. Rentenempfänger haben einen Freibetrag von 102 €.


Versorgungsfreibetrag
Auf Betriebsrenten und Pensionen erhalten Sie mit Vollendung des 63.Lebensjahres einen Versorgungsfreibetrag und einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag. Diese Freibeträge erhalten Sie erst, wenn Sie das 63. Lebensjahr, oder mit Schwerbehinderung das 60. Lebensjahr, vollendet haben. Den vom Renteneintrittsjahr abhängigen Wert können Sie mit meinem Rechner zur Rentenbesteuerung ermitteln.


Altersentlastungsbeitrag
Ein Altersentlastungsbetrag erhalten Sie, wenn Sie nach dem 64. Lebensjahr noch Arbeitslohn beziehen. Dieses gilt nicht für Betriebsrenten! Den vom Renteneintrittsjahr abhängigen Wert können Sie mit meinem Rechner zur Rentenbesteuerung ermitteln.


Sonstige Aufwendungen
Hier können Sie alle Ausgaben summiert eintragen, die kein Eingabefeld im Rechner haben, aber steuerlich berücksichtigt werden.
Einige Beispiele:

  • Aufwendungen bei vermieteten Immobilien.
  • Krankheitskosten (zumutbare Belastung beachten beachten)
  • Kirchensteuer
  • Ausbildungskosten


Haushaltsnahhe Dienstleistung

Geben Sie in das Feld "Haushaltsnahe Dienstleistung" den anrechenbaren Arbeitslohn ein. Der Steuerbonus (20%) wird im Rechner automatisch ermittelt. Informationen zum jeweils maximal anrechenbaren Arbeitslohn bei Haushaltshilfe Minijob, Haushaltshilfe Dienstleister oder Handwerkerleistungen finden Sie in meinem Rechner zum Steuerbonus

Impressum  Datenschutzhinweis